In 292 Tagen um die Welt

Teil 2

 
05Juli
2014

Welcome Home Cori & Katja :)

Am Morgen des 04.Juli 2014 hoben wir um 10.00 Uhr am Panama City Airport ab und hatten gegen 06 Uhr des darauffolgenden Tages nach so langer Zeit zum ersten Mal wieder deutschen Boden unter den Füßen.

  Coming home

Am Frankfurter Flughafen warteten unsere lieben Papis schon sehensüchtig auf uns.

Auf allerschnellstem Wege ging es nach Hause, wo unsere tollen Muttis bereits wahre Arbeit geleistet haben. Wir wurden herzlichst von all unseren Liebsten empfangen <3 Und das Brunchbuffet war mit sämtlichen Köstlichkeiten gedeckt, die man sich nur vorstellen kann... Danke dafür!!

Noch am selben Abend ging's nach Stuttgart zum Feiern, in unseren heißgeliebten Kellerklub ;D

  Danke Tine! - Rechtschreibung liegt wohl in der Familie ;p

nur Gutes! wieder vereint=) so loben wir uns das:)

Es ist schön wieder zu Hause zu sein!!

Wir möchten uns bei all unseren Bloglesern und -leserinnen bedanken (insgesamt zählen wir knapp 16 400 Blogbesuche - Wahnsinn!!), bei unseren liebsten Freunden für die Unterstützung, bei all den tollen Menschen, die wir unterwegs kennenlernen durften und auch bei STA Travel, wodurch diese Reise erst möglich gemacht wurde!

And last but not least ein riesiges, fettes DANKESCHÖN an unsere Familien! Ihr wart Tag & Nacht für uns da, seid stets hinter uns gestanden und hattet immer einen Rat parat, wenn's bei uns mal wieder drunter und drüber ging ;)

Fazit unserer zehnmonatigen Weltreise: Wir würden am liebsten direkt wieder losziehen! Es stehen noch viele, viele Punkte auf unserer Bucket List ;-)

"To Travel is to live." (Hans Christian Andersen)

 

Was wir unterwegs gelernt haben:

  • Fotos können die Schönheit der Realität nur unzureichend wiedergeben

  • Je mehr man gesehen hat, desto mehr möchte man sehen

  • Man kann die selben Klamotten länger tragen als gedacht

  • Entfernungen sind relativ

  • Couchsurfing ist super

  • Das Abenteuer sich ein Auto oder einen Roller zu mieten lohnt sich!

  • In Australien besser nicht nach Sonnenuntergang fahren, ansonsten kann es leicht passieren, dass man ein neugieriges Känguru überfährt (oder zwei auf einen Streich)

  • Wenn man wirklich müde ist, kann man überall schlafen

  • Nichts geht über ein gutes deutsches Brot

  • Im Zweifelsfall hilft Lächeln weiter

  • Es lohnt sich für einen Sonnenaufgang früh aufzustehen

  • Freiwilligenprojekt ist nicht unbedingt gleich Hilfsprojekt

  • Sonnenbrand ist uncool

  • Auch am Ende der Welt kann man noch Leute treffen, die man kennt

  • Fahren im Linksverkehr

  • Licht ausschalten, sobald man das Auto verlässt

  • Fotos helfen beim Erinnern und es macht Spaß sie später anzuschauen

  • „Nicht scharf“ bedeutet in Thailand, dass man es gerade so noch essen kann

  • Auf der FullMoonParty von Feuer fern halten

  • Fremdes entdecken macht glücklich / Neues ist spannend

  • Deutsche trifft man immer und überall!!

  • Nicht jeden Tag duschen ist nicht so schlimm wie man denkt

  • Bier schmeckt überall :)

  • Die besten Freunde vergessen einen auch dann nicht, wenn man lange Zeit weg war

  • Es geht auch mit Karte im Schoß und ohne Navi im Auto

  • Wer alles zu genau plant verpasst vielleicht ein Abenteuer

  • Von thailändischen Reisebüros fern halten

  • Abseits der geplanten Route warten manchmal die besten Abenteuer

  • Verständigung mit Händen und Füßen ist super... - klappt aber nicht immer

  • Stundenlang aufs Wasser zu starren kann eine sehr erfüllende Beschäftigung sein

  • In der Ferne traut man sich mehr als zu Hause

  • Reisen macht süchtig

  • Tauchen macht sehr sehr glücklich

  • Manche Freundschaften bleiben für immer...

  • Man kann gleichzeitig ein Angsthase und ein Abenteurer sein

  • Geteilte Erlebnisse sind doppelt so schön

  • und vieles mehr... :D

30Juni
2014

Von Costa Rica bis Panama

Zurück in Costa Rica fuhren wir mit dem Bus zum Parque Nacional Arenal. Natürlich hatten wir uns wie immer nicht im vorraus informiert und auch kein Hostel vorgebucht, aber alles fügte sich mal wieder wunderbar von allein zu unserem Besten zusammen.

Während wir an der Bushaltestelle auf ein Taxi warteten um voll bis nach La Fontana zu kommen, hielt ein Tourismus Minivan, der uns sehr günstig mitnahm. Auf dem Weg stellte sich heraus, dass die auch günstige Zimmer anbieten, also wurden wir direkt vor dem Hostel abgesetzt :-). Nachdem wir eingecheckt hatten, wurde uns noch eine Vulkan Tour angebten. War zwar alles andere als günstig, trotz 20$ Rabatt p.P., hörte sich aber so gut an, dass wir trotzdem zusagten.

Am nächsten Tag bestiegen wir mit 8 weiteren Personen verschiedenster Nationalitäten und einem Guide einen weiteren Vulkan. Diese Wanderung war zum Glück für unsere vom Muskelkater geschwächten Beine nicht all zu anstrengend. Auf dem Weg zum Krater/See lernten wir viel über Heilpfanzen, die früher z.B. gegen Schlangenbisse oder gegen Zahnschmerzen verwendet wurden. Außerdem begegneten wir einem sehr süßen und neugierigen Nasenbären, aber auch einer giftigen Greifschwanz-Lanzenotter. Die Schlange ist zwar relativ klein, doch ihre Bisse können tödlich sein. Alle sprangen direkt ein, zwei Schritte zurück, doch unser Guide fand es lustig ein wenig mit ihr zu spielen...

Wieder unten angelangt, wechselten alle Wander- gegen Badekleidung, denn weiter ging es zu natürlichen heißen Quellen, wo wir den erlebnisreichen Tag mit einem Sektchen ausklingen ließen:)

  Achtung! Giftig!

Dann fuhren wir von La Fortuna auch schon wieder zurück nach San José, von wo aus wir am Tag darauf weiter nach Bocas Del Toro, Panama wollten.

Doch den restlichen und auch unseren letzten Abend in Costa Rica verbrachten wir größtenteils auf dem Polizeirevier. Denn auf der Busfahrt wurde Katja's kleiner Tagesrucksack gestohlen. Sämtliche Ladekabel, externe Festplatte, Erinnerungsschmuckstücke aus allen Ländern, Dokumente etc. - alles einfach weg! Unglaublich, dass das keine zwei Wochen vor unserer Heimkehr noch passieren musste. Wenigstens kommt so die vor Reiseantritt abgeschlossene Reisegepäcksversicherung noch zum Einsatz ;p

Ohne weitere Zwischenfälle schafften wir es an die panamaische Grenze. Dort durften wir allerdings eine Stunde warten, da die Beamten gerade alle in der Mittagspause waren =D

Auf Bocas Del Toro wussten wir schon ganz genau in welches Hostel wir gehen wollten - eher untypisch für uns;) Doch alle, die bereits auf der Insel waren, empfohlen uns wärmstens in die Aqua Lounge zu gehen. Wir kamen an und waren direkt begeistert! :)

Die Tage auf der Isla Carenero verbrachten wir ziemlich entspannt. Am Strand chillen, Fußball WM schauen, von den Schaukeln ins Meer hüpfen, BeerPong spielen und Feiern waren so unsere Hauptbeschäftigungen ;-)

 

Der Abend des 27. war dann etwas aufregender. Wir beide machten unseren allerersten Nachttauchgang. Eine ganz neue Erfahrung, lediglich mit einer kleinen Taschenlampe ausgestattet durch die Dunkelheit des Karibischen Meeres zu tauchen. Aber unglaublich toll!:)

Zwei Tage später nahmen wir zum Abschluss noch an einer Bootstour teil. Wir konnten schnorcheln, am Sandstrand einer weiteren kleinen Insel entspannen und Kokosnüsse knacken und sogar Delfine beim Spielen beobachten. Es kann nicht jeder ohneweiteres eine Kokosnuss öffnen, weshalb wir manchmal ausgiebig mit großen Augen angestarrt werden^^

  Jede Überfahrt von Bocas zu Aqua Lounge kostet 1 Dollar Aqua Lounge   Nachttauchgang - es wurde schlagartig noch dunkel^^

Unser nächster Stop und zugleich das letzte Ziel unserer zehnmonatigen Weltreise war Panama-City.

Dort trafen wir uns mit Alina, einer Freundin aus der Heimat, die momentan für ein ganzes Jahr in Panama ist. Wir schlenderten durch die Stadt, gönnten uns eine Leckerei am Fischmarkt, bummelten über einen Markt und gingen abends gemeinsam mit ein paar weiteren Deutschen ins Kino. Zu unserem Glück war der Film auf englisch, denn wie wir in den vier Wochen Zentralamerika bedauerlicherweise feststellen mussten, haben unsere Spanischkenntnisse etwas abgenommen. Die Zeit mit dir war sehr schön Alina. Danke für alles! :)

  Cori Alina Katja :)  

23Juni
2014

Angekommen in Zentralamerika

Seit Australien waren wir meist in Ländern unterwegs, die dem Lebensstandart Deutschlands gleichen (abgesehen von Fidschi). In Costa Rica jedoch geht nun wieder alles drunter und drüber. Kaum aus dem Flughafengebäude raus, versuchte man uns schon wieder über's Ohr zu hauen. Doch zum Glück sind wir im Verhandeln bereits geübt. :-) 

Nachdem wir unseren Jetlag ausgeschlafen hatten, schlenderten wir in der schwülen Mittagshitze durch San Josė. Abends ging es mit ein paar anderen Travellern vom Hostel in einen Irish Pub. Da wir uns von Anfang an mit Germain, einem Franzosen und Craig, einem Schotten, die zusammen reisen, gut verstanden, kamen wir auf die Idee ein paar Tage zu viert zu reisen. 

Nach einer weiteren Nacht im Costa Rica Backpackers ging es dann am Montag zusammen mit den beiden Jungs und Bryan, einem Einheimischen, nach Porto Viejo an der Karibikküste. Die Reisebusse sind leider nicht so bequem wie in Asien und Beinfreiheit scheint hier ein Fremdwort zu sein. 

In Porto Viejo fühlten wir uns sofort wohl, denn es herrscht eine entspannte Hippie/ Backpacker Atmosphäre. Wir fanden ein super cooles Hostel, in dem wir uns anstelle eines Zimmers für zwei Nächte Hängematten im Freien mieteten. Lässt sich super drin schlafen! :-) 

Außerdem hatten wir dort eines der besten Getränke: Frische Kokosnuss mit einem Shot Tequila. Yummie.  :-) 

Am Dienstag liehen wir uns kunterbunte Fahrräder aus und fuhren entlang der wunderschönen Küste zu einem atemberaubend schönen Strand! Die Karibik ist wirklich ein Traum. Wir entspannten an einer einsamen Bucht voller Palmen und Felsen, in Manzanillo. Während wir durch den Wald fuhren, sahen wir sogar noch ein paar Äffchen und ein Sloth (Faultier).

Um den perfekten Tag abzurunden, gingen wir abends noch auf eine Party.

Da man hier gut surfen kann, liehen wir uns am nächsten Tag Surfboards aus. Allerdings waren die Wellen echt groß und wuchtig, weshalb wir weniger erfolgreich waren. Mit dem Bodyboard war es dafür ganz lustig.

Finde das Faultier

Mittags ging es weiter in Richtung Pazifik, mit Overnight Stop in San Josė. 

Montezuma ist ein kleiner, touristischer Ort mit vielen Bars, Restaurants und Hostels. 

Auf der Suche nach einem Wasserfall liefen wir zweieinhalb Stunden entlang des Strandes und um uns zu stärken knackten wir mehrere Kokosnüsse, die hier überall rumliegen.

Das besondere an diesem Wasserfall ist, dass er direkt ins Meer fällt. 

Auf dem Rückweg holte uns leider die Flut ein, weshalb die Wellen uns teilweise bis zur Hüfte reichten und uns ab und zu mit ins Meer rissen, was wiederrum echt lustig war.

Dennoch waren wir nach fünf Stunden Strandwanderung etwas k.o. und sehr froh, wieder heil im Hostel angekommen zu sein.

Um am nächsten Tag zu einem anderen Wasserfall zu gelangen, hüpften wir von Stein zu Stein durch einen Fluss. Der Wasserfall war etwas größer und hatte auch einen Pool zum baden, allerdings war das Wasser aufgrund seiner matschigen Farbe weniger einladend. 

Da inzwischen die Fußball WM begonnen hatte, schauten sich Katja, Germain und Graig den restlichen Nachmittag das Spiel Costa Rica gegen Italien an, während Cori, die sich kein Stück für Fußball interessiert, am Strand entspannte und die Sonne genoss.

  Wer hat Lust auf baden?

Um unseren Reisepass noch etwas mit Stempeln zu füllen ;-D , machten wir uns nach drei Nächten auf nach Nicaragua. Das stand zwar bislang noch nicht auf unserer Reiseroute, aber wir sind ja spontan(:

Obwohl Costa Rica kaum größer ist als Niedersachsen dauert es extrem lange von A nach B zu kommen, da entweder der Bus überall hält oder es lange Wartezeiten zwischen den Bussen oder Booten gibt. So haben wir es vor Einbruch der Dunkelheit nicht ganz bis über Grenze geschafft. Und im Dunkeln, so wurde uns erzählt, sei es viel zu gefährlich die Grenze zu überqueren. Da wir im Bus glücklicherweise ein französisches Pärchen kennengelernt hatten, konnten wir mit den beiden zu ihrem Farmstay, um dort die Nacht zu verbringen. Wunderschön mitten in der grünen Natur gelegen. Zum Frühstück gabs sogar richtiges selbstgebackenes Brot von der schweizer Familie, der das Anwesen gehört. 

Während Deutschland gegen Portugal spielte, überquerten wir am Montag schließlich die Grenze nach Nicaragua. Äußerst merkwürdige Grenze! Es gibt viele verschiedenen "Büros" bzw. manchmal nur ein abgeranzter Tisch, welche über einen gefühlten Kilometer verstreut liegen und wo man dann entweder Geld zahlen muss, den Passport zeigen oder einen neuen Stempel bekommt. 

Nachdem wir dann erfolgreich durch den Irrgarten gefunden hatten, ging es mit dem Taxi weiter nach San Juan del Sur. Hier gibt es wahrscheinlich mehr Touristen und Surfer, als Einheimische. In den drei Tagen schlenderten wir entweder durch das kleine, ruhige Fischerdörfchen, sonnten uns am Majagual Beach, welcher ein paar Kilometer nördlich liegt und viele Surfer anzieht oder wir schauten Fußball. Abends ging es immer mit dem ganzen Hostel in verschiedene Bars, denn hier kann man sehr günstigen Rum trinken und Pool spielen ;)

Während Costa Rica uns nicht gefährlich vorkam, mieden wir es hier als Mädchen nachts allein durch die Straßen zu laufen. Außerdem sind die Preise hier vergleichsweise etwas niedriger. Obwohl Costa Rica unglaublich grün und von Regenwald bedeckt ist, ist es im Nachbarland Nicaragua erstaunlicherweise sehr trocken und dürr.

 

Unsere zweite Destination war Ometepe, eine Insel, die aus zwei Vulkanen besteht, wovon einer noch aktiv ist, und mitten im Lago de Nicaragua liegt. Hier ist es auch wieder etwas grüner. Mit dem Roller bzw die Jungs mit dem Motorrad umrundeten wir den Volcán Concepción, was sich für uns als kleines Abenteuer entpuppte, denn die Straße war auf den letzten paar Kilometern nicht mehr geteert, sondern sehr steinig und steil und dadurch fast unmöglich um mit dem Roller drüber zu fahren. 

Abenteuerlich war auch unsere Vulkanwanderung am darauffolgenden Tag. Mit einem Guide ging es erst durch Kaffee- und Bananenplantagen, dann durch den Dschunge (wo wir White-Face-Monkeys gesehen haben) den steilen Berg hinauf, was wirklich schrecklich anstrengend war. Der Müllerhut Track in Neuseeland ist ein Witz dagegen. Nach etwa der Hälfte ließen wir die Hitze und den Wald hinter uns und weiter ging es durch Wolken und über Vulkangestein bis an den Gipfel. Dieser Teil war zwar schwerer, da wir teilweise auf allen vieren hochklettern mussten, dennoch war es wegen des angenehmeren Klimas weniger schweißtreibend und hat mehr Spaß gemacht. Ohne Guide wären wir hier völlig verloren gewesen, denn einen Weg gibt es nicht. Auch hätten wir sicher nicht die kleinen Stellen gefunden, an denen heiße Luft aus dem Boden kommt. Nach einer kurzen Verschnaufspause auf 1610m mussten wir uns aufgrund des starken Schwefelsgeruchs auch schon wieder auf den Rückweg machen. Gar nicht so leicht auf Lavaasche und Geröll nicht ins Rutschen zu kommen. 

Da man auf der eher ruhigen Insel sonst nicht besonders viel machen kann, ging es am nächsten Tag schon wieder zurück aufs Festland und ein weiteresmal an dem Tag, an dem Deutschland spielte (gegen Gahna), über die seltsamste Grenze, die wir je gesehen haben.

05Juni
2014

The only courage you ever need is the courage to live the life you want - Oprah Winfrey

LAS VEGAS

 

Weiter ging es von Kalifornien nach Nevada. Leider verlief diese Busfahrt nicht ganz reibungslos, denn der Bus überhitzte und wir mussten 6h auf einen neuen Bus warten. Doch wir hatten Glück im Unglück, denn der nächste Supermarkt war nicht weit.

So kamen wir erst mitten in der Nacht in Vegas an, doch unser Host Eric holte uns freundlicherweise dennoch vom Busbahnhof ab.

 

Viel Schlaf bekamen wir nicht, denn schon früh am nächsten Morgen starteten wir mit Sam aus Neuseeland und unserem roten Mustang Caprio einen Roadtrip vorbei am Hoover Dam zum Grand Canyon.

Schon allein wegen der Fahrt dorthin hat sich der Ausflug gelohnt. Die Landschaft ist total trocken und hügelig, stellenweise kamen wir uns vor wie auf einem anderen Planeten und außerdem hatte es über 40°C.

Nach 7h, anstatt nach geplanten 4h, hatten wir unser Ziel endlich erreicht. Ein klitzekleines Stückchen fuhren wir sogar über die bekannte Route 66 Mega Spaß macht es auch mit einem solchen Auto!

Der Grand Canyon ist echt spektakulär und unvergleichbar! Nachdem wir dort den schönen Sonnenuntergang genossen hatten, ging es innerhalb von 5h wieder zurück.

  Girls just wanna have fun in Love with this car Route 66 Hoover Dam Grand Canyon Grand Canyon Grand Canyon enjoying the sunset

 Auch mit Eric hatten wir einen wahren Glücksgriff. Bei ihm übernachteten noch weitere 4 Couchsurfer und zusammen ging es am nächsten Mittag in einer Großraumlimo auf eine Poolparty. Und das alles für umme  Crazy people, viel nackte Haut und massenhaft teuren Alkohol... Den Punkt "abgefahrene Poolparty in Vegas" können wir nun auch von unserer Liste streichen, unser Stil zum Feiern ist das allerdings ganz&gar nicht!

Nach kurzer Verschnaufpause ging es abends dennoch direkt zur nächsten Poolparty. Diese war um einiges größer und glich einer House-/Technoparty. Nachdem wir alle in den Pool gehüpft sind und eine ausgelassene Wasserschlacht mit aufblasbaren Gummitieren, -meerjungfrauen und -eis gemacht haben, bekamen wir endlich unsere Bändel für die VIP Lounge mit free Vodka. Wir feierten die halbe Nacht durch.

  auf dem Weg zur Pool Party Pool Party

Erst am dritten Tag haben wir es dann endlich in die Stadt geschafft. Wir liefen entlang des Las Vegas Boulevards von Venedig, über Paris bis nach New York und schlussendlich nach Rom. Alles ziemlich krass und übertrieben aber uns gefällt's ganz gut. Natürlich machten wir auch noch einen Abstecher zum Las Vegas Sign.

Abends bestaunten wir die Wassershow vor dem Bellagio, sowie den Vulkanausbruch vor einem weiteren teuren Hotel, bevor wir zum ersten Mal in's Casino gingen. Dort lernten wir einen Ingenieur des Venetian Palazzo kennen. Wir verstanden uns so gut, dass er beschloss, uns zu seinem geheimen Lieblingsplätzchen zu führen. Was uns dort erwartete haute uns glatt vom Hocker, doch zum Glück nicht vom Balkon. Wir befanden uns im 47.Stockwerk und hatten eine unglaubliche, atemberaubende Aussicht über Vegas, da wir höher waren als jedes andere Hotel. Sehr schade für uns, dass wir ihn nicht ein oder zwei Tage früher kennengelernt haben, denn Brad hätte uns ein kostenloses Zimmer, hoch oben in diesem wundervollen Hotel, klar machen können. Doch leider stand am nächsten Tag schon die Weiterreise nach San Francisco auf dem Plan.

Danach verspielten wir all unser eingesetztes Geld am Automat, doch der kostenlose Alkohol war unglaublich schmackhaft  Gerne hätten wir auch Roulette oder Black Jack gespielt, das erschien uns jedoch etwas zu kompliziert...

  Venedig Paris New York New York Wedding Chapel Las Vegas Las Vegas

 

SAN FRANCISCO

 

  Golden Gate Bridge

Mit dem Nachtbus ging es innerhalb 14 Stunden nach San Francisco. Danach war der Po im Arsch.

Unser Hab und Gut konnten wir am Busbahnhof einschließen, sodass wir uns über den Tag ein Fahrrad leihen und so die Stadt erkunden konnten. San Francisco gefällt uns richtig gut mit all den schön verzierten Häuschen, Parks und Hügel. Am Coolsten war es, als wir über die Golden Gate Bridge geradelt sind.

Wir waren etwas verloren als abends plötzlich unser Host absagte. Schnell schrieben wir eine weitere handvoll Couchsurfer an, in der Hoffnung, dass einer spontan Zeit und Platz für uns hat. Mal wieder hatten wir Glück und schon kurz darauf hatten wir eine Bleibe für die nächste Nacht.

 

Tagsüber schlenderten wir durch die Stadt, bevor wir abends die Couch wechselten. Mit Sean verstanden wir uns auf Anhieb echt gut und machten uns zusammen Dinner.

 

Da San Francisco bekannt ist für Kunst, besichtigten wir das De Young Museum. Am Besten gefiel uns allerdings der Ausblick vom obersten Stockwerk, welches komplett verglast war. Nachdem wir etwas durch die Stadt gebummelt waren, fuhren wir mit der legenderen Cabel Car durch das hügelige San Francisco bis zur Lombard Street. Diese sticht aus dem Stadtbild heraus, da sie sich in mehreren Kurven den Berg hinunterschlängelt. 

  Robben  Insel Alcatraz San Francisco Lombard Street Cable Car

In der selben Nacht noch flogen wir weiter nach Costa Rica. Die zwei Wochen sind superschnell vergangen, wir hatten eine Menge Spaß und haben viele verrückte Sachen erlebt, was wir auch unseren gastfreundlichen Hosts zu verdanken haben. Couchsurfen ist echt eine geniale Art und Weise zu reisen! :-)

 

 

 

 

26Mai
2014

We are young and wild and free

Mission: zwei Wochen Couchsurfen 

 

LOS ANGELES

 

Voller Vorfreude landeten wir am 24. Mai in der Stadt der Engel, Los Angeles. Die nächsten drei Nächte verbrachten wir bei unserem Host Robert in Santa Monica.

Touristisch starteten wir unsere Entdeckungstour mit dem berühmten Walk of Fame, von wo aus wir auch das Hollywood Sign zu sehen bekamen. Neben vielen, aufgeregt rumrennenden Touristen tümmeln sich dort auch viele verkleidete Comicfiguren, wie Mickey & Minnie, Superman, Captain America etc. Dem ganzen Hollywoodglamour entsprechend, ließen wir Backpacker uns mal so richtig schminken, for free und mitten auf dem Walk of Fame  War auch mal eine ganz nette Erfahrung und sah schon gut aus...

Am überfüllten Venice Beach herrscht eine super lässige und glückliche Atmosphäre. Überall düßen Rollschuhfahrer und Skater herum, begleitet von guter Musik. Ein Stück weiter tanzten fröhliche Menschen zu Trommelmusik. Wir lieben den Venice Beach!

Noch am selben Abend tranken wir mit Robert noch ein Bierchen in einem Irish Pub in Santa Monica.

 

Am darauffolgenden Memorial Day nahm er uns mit zu einer Grill-/Poolparty von Freunden. War echt super und wir hatten eine Menge Spaß. Haben uns den perfekten Host rausgesucht 

  Hollywood Walk of Fame Venice Beach Venice Beach Venice Beach unser Host Robert Grill-Pool-Party

SAN DIEGO

 

Mit dem Greyhound Bus, in dem es sogar free WiFi und Steckdosen gibt, fuhren wir in 5h nach San Diego.

Da wir erst abends zu unserem Host Romain konnten, setzten wir uns mit all unserem Gepäck einfach in die nächst beste Bahn und kamen zufällig an der Grenze zu Mexiko raus. Bis dahin war uns noch gar nicht bewusst, dass wir uns so nahe zur mexikanischen Grenze befinden. 

Zurück in Downtown machten wir uns dann auf den Weg zu Romain. Dooferweise fuhren wir erst einmal eine ganze Stunde in die falsche Richtung. Doch eigentlich waren wir ganz froh nicht dort übernachten zu müssen, denn die Gegend war uns nicht ganz geheuer und auch im Bus wurden wir schon kopfschüttelnd gewarnt hier vorsichtig zu sein. Letztendlich haben wir es doch noch zu Romain geschafft, der in einem sehr netten Viertel wohnt. Hungrig gingen wir drei zusammen äthiopisch essen. Jeder wählt sein Gericht selbst, serviert wird dann aber alles auf einer großen Platte. Gegessen wird nicht mit Messer und Gabel, sondern mit einer Art Fladenbrot und Händen. Sehr empfehlenswert!

 

Romain kommt ursprünglich aus Frankreich und hostete neben uns noch zwei weitere Franzosen und in San Diego wird allgemein mehr Spanisch als Englisch gesprochen. Obwohl wir in den USA sind, haben wir nicht das Gefühl in einem englischsprachigen Land zu sein.

 

 Am nächsten Tag spazierten wir entlang der schönen Strandpromenade vom Pacific Beach zum Mission Beach, wo wir einen super leckeren, mexikanischen Burrito aßen. Frisch gestärkt schlenderten wir durch das Gaslamo Quaeteri und nutzten es einmal öfters aus, dass die Klamottenpreise hier um einiges günstiger sind.

 

Da wir die geniale Idee hatten, spontan einen Ausflug nach Mexiko zu machen, setzten wir diese am kommenden Tag in die Tat um. Lustigerweise konnten wir einfach über die Grenze laufen, ohne jegliche Passkontrolle.

Dennoch ist es in Tijuana komplett anders, Corona kostet nämlich nur 70 Cent  Davon abgesehen geht es ziemlich chaotisch zu, Taxifahrer, Souvenir- und Tequillaverkäufer riefen uns nonstop hinterher, während wir uns die Stadt anschauten und auch merkten wir aufgrund der Slums sofort, dass Mexiko deutlich ärmer ist.

Nichtsdestotrotz hatten wir in den Bars eine Menge Spaß mit den mexikanischen Barkeepern.

Mexico Tijuana Viva Mexico Tequila

 

Nicht einmal auf dem Rückweg wolle jemand unseren Passport sehen, weshalb wir leider keinen neuen Stempel bekamen.

20Mai
2014

Maui

Auf Maui bekamen wir noch ein Bett im ' Banana Bungalow', was echt super war, da das Hostel freie Touren anbietet. 

Die Tour für den nächsten Tag war allerdings schon ausgebucht, daher fuhren wir drei mit dem Bus über die Insel und machten in zwei Städten Stop. Um etwas die traditionelle hawaiianische Kultur mitzunehmen, schauten wir uns abends einen Hula-Tanz an. War nicht schlecht, aber nach einer halben Stunde hats dann auch gereicht.

  Hula Tanz

Voller Vorfreude ging's am Sonntag mit einem Großteil der Hosteltruppe an den 'Big Beach' und an den 'Little Beach'. Der 'Big Beach' ist richtig schön mit der Felswand und es macht mega Spaß sich von den großen Wellen mitreißen und umschmeißen zu lassen.

Gegen Mittag ging es dann auf die andere Seite der Felswand zum 'Little Beach'. Auf das, was uns dort erwartete, waren wir absolut nicht vorbereitet und etwas überrumpelt. Plötzlich standen wir an einem kleinen überfüllten Strand, umringt von nackten, kiffenden Hippies, die zu Trommelmusik tanzten. Obwohl es erst etwas merkwürdig war, war es dennoch eine außergewöhnliche Erfahrung. Wann sieht man schonmal so RICHTIGE Hippies.  Obwohl jeder in seinem eigenen Rhythmus trommelte, war die Atmosphere total harmonisch, entspannt und glücklich. Der außergewöhnliche Tag wurde noch von Feuerspielen abgerundet.

  little beach

Um auch mal wieder etwas Sport zu machen, wanderten wir am darauffolgenden Morgen durch das Iao Valley auf einen Berg, von wo aus wir eine tolle Aussicht hatten. Am Ende der matschigen Wanderung badeten wir noch kurz im eiskalten Bergfluss.

Um unseren schon überstrapazierten Rucksack zum Überquellen zu bringen, gingen wir mittags nochmal in eine Mall shoppen. Muss man ja ausnutzen, wenn hier in Amerika alles günstiger ist 

Ian Valley Ian Valley 

Leider verließ uns Alex am Dienstagmorgen, da es für ihn schon weiter nach San Francisco ging. Wir hatten echt eine unglaublich tolle und lustige Zeit zusammen und wir haben jeden Tag viel gelacht! Wir hätten keinen besseren Reisepartner finden können und werden ihn auf jeden Fall mal in München besuchen kommen, gell Alex  

Da wir unseren Flug zurück nach Honolulu erst für abends gebucht hatten, machten wir noch ein letztes Mal die Hostel-Tour mit. Von Morgens bis Abends fuhren wir die legendäre 'Road to Hana'. Diese führt direkt am Meer entlang, an schönen Stränden vorbei. Nachdem wir uns mit leckerem Bananenbrot gestärkt hatten, ging es in eine Höhle. Das Besondere und Einmalige war, dass wir durchschwimmen und teilweise klettern mussten und es absolut stockdunkel war, denn nur unser Guide hatte eine Lampe am Start. Ein Highlight der Höhle war der enge Felsspalt, durch den wir durchrutschen mussten. Nach ca. 15 Minuten sahen wir glücklich wieder das Sonnenlicht.

Nach einem kurzen Rast am Black Beach, genossen wir die Mittagssonne an einem schönen Sandstrand, wo Cori endlich mal die Gelegenheit hatte zu surfen. Hat total Spaß gemacht nach fast zwei Jahren wieder auf dem Brett zu stehen, obwohl sie doch einiges verlernt hatte...

 

Um ein bisschen das Adrenalien zu puschen, sprangen wir an der nächsten Bucht Klippen. Laut Guide 12m hoch, hat sich aber eher nach 8m angefühlt. Who cares, hat richtig Spaß gemacht. 

 

Danach sind wir noch ein Stück entlang der Küste, zu einer außergewöhnlichen Bucht, gelaufen. In unseren neun Monaten waren wir noch nie an einem Red Sand Beach. Doch nicht nur der Strand, sondern auch die Felswand außenrum, war orange-rot.  Fantastisch!

  Höhlen ExpeditionBlack Beach Wasserfall Klippen Springen :-) Road to Hana Red Sand Beach Road to Hana

Geplättet von dem tollen Tag flogen wir abends wieder zurück nach Ohau, wo wir die nächsten vier Nächte Couchsurfing machten. Glückspilse wie wir sind, landeten wir in einem Hochhaus im 14. Stock. Unser Host hat in einem Hotel ein Appartement gemietet und da sein Nachbar momentan verreist ist, konnten wir dort übernachten. Hatten also quasi ein kostenloses, wundervolles Hotelzimmer ganz für uns alleine 

 

Am nächsten Tag liefen wir auf den 'Diamond Head', einem Vulkankrater, von wo aus wir einen guten Blick über Honolulu und die Küste hatten. Danach liefen wir noch zu den Manoa Falls. Abends schauten wir uns mit unserem Host noch einen Film an und aßen Pizza.

  Diamond Head Honolulu Manoa Falls

Da es beim Couchsurfen nicht nur um kostenlose Schlafmöglichkeiten geht, sondern auch darum neue Menschen kennenzulernen, sich auszutauschen und etwas zusammen zu unternehmen, fuhren wir am nächsten Tag zusammen entlang der North Shore. Nach einem kurzen Stop am Sandy Beach, wo die Wellen echt riesig und wuchtig sind, liefen wir noch ein Stück entlang der Küste mit toller Aussicht und anschließend einen steinigen Abhang hinunter zu natürlichen Pools inmitten von Felsen. Mit jeder Welle wird neues Wasser in die Pools gespühlt. Ohne unseren Host hätten wir das nie entdeckt. Ein Hoch auf Couchsurfen  Mittags liehen wir uns sein Stand Up Paddle, gar nicht so einfach.

SUP SUP  natürlicher Pool

An unserem letzten Tag auf Hawaii zog es Cori nochmal zur North Shore, da man dort super schnorcheln kann. Die Fische sind mega groß und bunt und kommen bis an die Brille nah heran. Manchmal etwas beängstigend. Das Beste war allerdings die Schildkröte, der Cori ganz alleine gefühlte 20 Minuten zuschauen konnte. Schnorcheln ist einfach faszinierend. Abends gingen wir zusammen nochmal in den Irish Pub, in dem wir schon vor zwei Wochen waren. Super Abend 

 

Obwohl Hawaii das mit Abstand teuerste Ziel unserer Reise war, hätten wir es noch länger ausgehalten und gerne noch weitere Inseln gesehen. Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben im Leben. Die zwei Wochen hätten nicht schöner sein können und wir haben alles rausgeholt was ging. Glücklich und voller Vorfreude flogen wir am 24.05. weiter nach Los Angeles.

 

 

15Mai
2014

Aloha Hawaii

Zufällig trafen wir Alex, den wir schon auf Mana kennengelernt hatten, im Flieger nach Hawaii wieder. Das war auf jeden Fall der lustigste Flug unseres Lebens, was wohl auch an dem ganzen Bier und Wein lag 

Mitten in der Nacht kamen wir auf der Insel Ohau, Honolulu an. Da wir nichts gebucht hatten, sind wir spontan mit Alex zu seinem Hostel gefahren, doch hat uns dort leider keiner mehr das Tor geöffnet. Während wir mutterseelenalleine auf der Straße standen und einen Plan B ausheckten, kamen zwei Studentinnen vorbei. Wir hatten mal wieder Glück im Unglück und wurden eingeladen bei ihnen im Appartement zu übernachten 

 

Nachdem wir am nächsten Morgen im Seaview Hostel eingecheckt und uns im Starbucks (ist hier nämlich viel günstiger als in Deutschland  ) gestärkt hatten, streunten wir durch Honolulu, beobachten ausgeflippte Menschen und gingen in einer für Amerika typischen Mall shoppen 

Abends tanzten wir noch ausgelassen in einem Irish Pub zu Live Music. 

 

Um das tolle heiße Wetter zu genießen, legten wir uns an den Waikiki Beach. Völlig überraschend sahen wir dort 4-5 Riesenschildkröten und wir waren total begeistert diese so nah zu sehen.

  rießen Schildkröten

Frühmorgens um 1.30 Uhr klingelte am darauffolgenden Tag schon der Wecker. Mit 3 anderen Travellern machten wir uns auf zu einer 'illegalen' Wanderung. Um nicht vom Wächter erwischt zu werden, der um 4 Uhr anfängt zu arbeiten, mussten wir schon mitten in der Nacht aufbrechen.

Mit etwas Anlaufschwierigkeiten fanden wir dann doch noch den richtigen Trampelpfad durchs Gebüsch zu dem 'Stairway to Heaven'. Wortwörtlich führt die dünne, rutschige Metalltreppe teilweise fast senkrecht entlang rießiger Berge in Richtung Himmel. Durch Dunkelheit, Nebel und Regen kämpften wir uns die 4000 Stufen nach oben. Leider sah man von ganz oben aufgrund der Nebelwand überhaupt nichts, doch der Abstieg nach Sonnenaufgang war atemberaubend. Plötzlich sahen wir die tropische Natur um uns herum, welche man sonst nur im Gewächshaus zu sehen bekommt. Wir hatten eine unglaubliche Sicht über Ohau, da wir echt richtig hoch waren. Die Wanderung war absolut einmalig! 

Stairway to Haven

Während Katja und Alex tagsüber ihren Schönheitsschlaf nachholten, machte sich Cori auf zu dem berühmten Pearl Harbour. Das Beste war die U-Boot Besichtigung, da sie noch nie in einem war und schon gar nicht original aus dem zweiten Weltkrieg! Ganz schön interessant und krass wie die Soldaten/ Matrossen lebten. Viel Platz hatten diese auf jeden Fall nicht. Teilweise waren sogar die Betten zwischen den Bomben verstaut. Außerdem war es auch total spannend zu sehen wie ein U-Boot theoretisch funktioniert.

 

Da Hawaii bekanntlich aus mehreren Inseln besteht, flogen wir nach drei Nächten auf Ohau nach Kauai. Den Alex hatten wir so lieb gewonnen, dass wir beschlossen, die restliche Zeit auf Hawaii zusammen zu reisen. Und um es ordentlich krachen zu lassen mieteten wir für die nächsten drei Tage auf der Insel einen roten Mustang Cabrio! Eins der wohl schönsten Autos überhaupt. Da alle Hostels ausgebucht waren, schliefen wir in einem Hotel. Richtiger Backpacker Luxus. Wir hatten sogar einen Hot Pool Außerdem gönnten wir uns richtig gutes Essen. Unglaublich viel Obst, Gemüse und auch mal Lachs 

  Kauai yummi :-)

Am nächsten Tag erkundeten wir mit dem coolsten Auto weit und breit die Insel. Alleine die Fahrt zum 'Grand Canyon of the Pacific' machte super viel Spaß. Doch dieses Naturwunder haut einen echt um. Unfassbar. Man möchte am liebsten gar nicht mehr weg.

Darauf mussten wir abends erst mal im Hot Pool mit ein guten Whiskey anstoßen.

  Grand Canyon of the Pacific Grand Canyon of the Pacific Grand Canyon of the Pacific

An unserem letzten Tag auf Kauai fuhren wir noch in die andere Richtung zur Napali Coast. Die Straße windet sich entlang der grünen, tropischen Küste und schönen Sandstränden. Auf einem kurzen, hügeligen Track entlang der Napali Coast hatten wir einen guten Blick auf diese. Schade, dass wir nicht länger Zeit hatten, um diese ausgiebiger zu erkunden. Lustigerweise waren an dem Strand total viele Hühner. Diese sieht man sonst auf der Insel auch oft auf Parkplätzen, echt skuril so freilaufende Hühner.

Da wir auf dem Rückweg noch schöne Bilder von unserem Auto machen mussten, verpassten wir fast den Flug auf die nächste hawaiianische Insel, Maui. Wir wurden sogar schon aufgerufen. Mal wieder typisch. Glücklicherweise haben wir es gerade noch geschafft und mussten den Flug nicht umbuchen, wie damals von Singapure nach Indonesien

  Napali Coast Hühner am Strand

10Mai
2014

BULA FIJI

...tönte es uns schon fröhlich am Flughafen von den Gitarristen entgegen. Diese Gastfreundschaft durften wir auch die kommenden zwei Wochen von den herzlichen und offenen Fijian überall erfahren. 

Die ersten zwei Nächte verbrachten wir in einem Bungalow in der Stadt Nadi. Obwohl das heiße, sonnige Wetter ab und zu von kurzen Regengüssen unterbrochen wurde, störte uns das überhaupt nicht, da es nicht wirklich abkühlte und es keinen besseren Platz gibt, als diese im Pool zu überbrücken 

Da Fiji ein armes Land ist, sehen die Straßen und Häuser auch dementsprechend schmutzig, einfach und renovierungsbedürftig aus. 

  Nadi 

Fidschi besteht aus insgesamt 333 Insel, also musste natürlich die ein oder andere auch erkundet werden  Auf Empfehlung landeten wir auf der Insel Mana. Dort gefiel es uns so gut, dass wir für 6 Nächte blieben. Unser Tagesablauf gestaltete sich jeden Tag ziemlich ähnlich, da man auf der kleinen, bewohnten Insel nicht besonders viel machen kann. 

Entweder wir schnorchelten in dem kristallklaren Wasser mit vielen, unglaublich bunten Fischen durch schöne Korallen oder wir genossen mit den anderen Travelern die Sonne und das Leben.

Auf den Fidschi leben auch viele Inder, welche stark die Essenskultur geprägt haben. Deshalb gab es oft Reis mit Gemüse zum Mittag-& Abendessen. Das Beste waren allerdings die unzähligen Kokosnüsse, die überall von den Palmen gefallen waren und nur darauf gewartet haben, von uns gegessen zu werden 

schnorcheln :-)

Eines der Highlights war unser Hai-Tauchgang. Ohne Käfig! Während wir auf 18m Tiefe am Boden lagen um die Haie zu beobachten, wurden diese von den Tauchguides gefüttert. Dabei kamen die ca 1,5m großen Haie schon mal bis zu einem halben Meter nah an uns heran. Echt ein einmaliges Erlebnis. Was jedoch nicht so gut lief bzw. hielt, war Katjas Sauerstoffflasche. Plötzlich plobte die Verbindung zwischen Flasche und Atemregler auf und der komplette Sauerstoff entwich schlagartig. Ein Glück reagierte Anne, eine Tauchpartnerin von uns, ruhig und steckte Katja ihren zweiten Atemregler in den Mund. Unser super aufmerksame Tauchguide bemerke von alldem nichts und bekam es erst mit, als die beiden schon am gemeinsamen Aufstieg waren. Nachdem Katja eine neue Ausrüstung bekommen hatte, ging es wieder in die Tiefe zu den Haien.

  Mana Truppe fijian lesson Kunstwerke aus Palmwedeln :-) BULA! lässige Kavarunde Krabbenrennen: Platz 2 ging an Cori :-) die Aufregung steigt : shark diving ManaManaBula Fiji

Ein weiteres Highlight war unser Tagesausflug auf die 'Cast Away' Insel. Vielleicht hat der ein oder andere von euch den Film mit Tom Hanks ja gesehen. Die winzige, unbewohnte Insel ist traumhaft schön. Von der Bergspitze aus hatten wir einen tollen Ausblick über die unzähligen Fidschi Inseln. Monuriki / Cast Away liegt nämlich gar nicht so weit von den anderen Inseln weg, wie es im Film scheint. Das Schnorcheln ist dort auch toll und von den ganzen Kokosnüssen könnte man sich tatsächlich eine Weile am Leben halten  Auf dem Rückweg schmiss uns der Bootsfahrer noch auf einer Sandbank mitten in der Südsee für 1-2h raus. Dort konnten wir nun wirklich gar nichts machen, außer im badewannenwarmen, flachen Wasser zu sitzen, die Krabben im Sand zu beobachten und den Sonnenuntergang zu genießen 

  Cast away Cast away Cast away

Während wir auf Mana waren, wurde ein Film über unser Hostel gedreht. Es gibt einige Stellen im Video, in denen wir zu sehen sind. Wer findet uns?:) Leider ist das nur die Kurzversion, die lange haben wir selber noch nicht gesehen.

https://vimeo.com/95049706

Mit dem Bus ging es entlang der Coral Coast zur großen, chaotischen, schmutzigen Hauptstadt Suva. Um richtig in das fijian Leben reinzuschnuppern übernachteten wir bei einer Familie. Diese nahm uns total herzlich auf und wir tranken erstmal alle zusammen das Nationalgetränk Kava. Dieses wird aus einer Wurzel gewonnen und schmeckt auch dementsprechend bitter. Getrunken wird es aus Kokosnussschälchen während man auf dem Boden im Kreis sitzt und Gitarre gespielt wird. In Deutschland ist Kava allerdings illegal, da es unter anderem Leberschäden hervorruft. Nach ein paar Bechern wird langsam auch die Zunge taub und der Magen fängt an zu rebellieren. Wird auf jeden Fall nicht unser Lieblingsgetränk, vorallem nachdem wir es in den zwei Wochen echt oft in geselliger Runde getrunken haben.

Zum Abendessen gab es eines unsere Lieblingsgerichte: Roti (indischer Pfannenkuchen).

Die Fijian leben mit vielen Generationen unter einem Dach. Obwohl wir in einer nicht allzuarmen Familie untergebracht waren, schlafen die meisten auf dem Boden. Gastfreundlich wie die Fijian sind, durften wir in einem Bett schlafen. 

Was uns überraschte ist, dass es erstaunlich viele Christen auf den Fidschi gibt. Vorallem in der Region Suva sieht man viele Kirchen.

Am nächsten Tag ging es für uns wieder zurück. Einen Zwischenstopp für eine Nacht machten wir in Pazific Habour, da man dort mit riesigen Haien tauchen kann. Leider war kein Platz mehr frei so ging es für die letzten drei Nächte ins Beachhouse an der Coral Coast. Ein Traum! Wunderschöner Strand und ein super Hostel mit Pool, Billardtisch, Hängematten, gutem Essen, Kajaks,...

Auch eine matschige Dschungelwanderung zu einem kleinen Wasserfall mit Pool zum Abkühlen haben wir unternommen. 

  Im Hostel Kava trinken :)Kava trinken

Obwohl sich das STA-Travel Reisebüro gewundert hat, was wir zwei Wochen auf den Fidschi wollen, finden wir, dass wir es sogar noch länger ausgehalten hätten. Immerhin hat es noch 330 Inseln auf denen wir noch nicht waren

Aber jetzt geht es erstmal weiter mit Inselhopping auf Hawaii

 

 

 

 

 

26April
2014

Unsere letzten Tage in Neuseeland

Am Ostersonntag besuchten wir die Moeraki Boulders, welche aussehen wie riesige Dinosauriereier am Strand :-) 

Auf dem Weg zum Mount Cook kamen wir an den Elephant Rocks, einem Walrippenfossil und Maori Rock Art vorbei. Außerdem ist der Lake Pukaki, an dem ein Großteil der Strecke vorbei führt, atemberaubend blau.

Moeraki Boulders Elephant Rocks Lake Pukaki

Im Mount Cook Nationalpark liefen wir durch das Hooker Valley bis an einen Gletscher vor. Dort hatten wir im Gletschersee dann endlich die Gelegenheit Eis anzufassen ;-) 

Doch um einiges besser hat uns der Mueller Hut Track gefallen. Nachdem wir über 2000 Stufen hoch gestiegen sind und unseren eigenen Weg über das Geröll suchen mussten, gelangten wir nach über 1000 Höhenmeter zu dem Gipfel. Von dort hatten wir dank top Wetter eine atemberaubende Aussicht über den Mt. Cook und die umliegenden schneebedeckten Berge. 

   Gletschereis Mueller Hut Track Schnee :-) Mueller Hut Track Stufen, Stufen, Stufen

Etwas weiter, am Lake Tekapo, steht die historische, kleine, aus Stein gebaute 'Church of the Good Shepherd'. Leider war die Kirche schon geschlossen als wir dort ankamen, ansonsten hätten wir vom Inneren einen guten Blick auf den See mit den Bergen im Hintergrund gehabt. Außerdem hat man in dieser Gegend anscheinend einen der klarsten Sternenhimmel weltweit. Allgemein empfinden wir die Sternenhimmel in Neuseeland aber um einiges spektakulärer als die in Deutschland und ihr könnt euch nicht vorstellen wie deutlich und hell man hier die Milchstraße sieht. Einfach nur WOW! :-)

Bei Christchurch befindet sich die 'Bank Peninsula'. Nach einer ca 80 km hügeligen, kurvigen Straße kamen wir in Akaroa, einem sehr charmantem kleinen Touri-Städtchen, an. Nach einer Kaffeepause am Leuchtturm ging es auch schon wieder zurück. Da es mal wieder Zeit für eine Dusche war, klingelten wir an einer Farm, wo wir gleich darauf mit offenen Armen hereingeboten wurden. Während wir duschten, hat uns das ca 50 jährige Ehepaar leckeres Gemüse gekocht und nach dem Essen und zwei Flaschen gutem Wein bekamen wir sogar noch eine Einladung im Haus zu übernachten. Unsere komplette Wäsche durften wir auch noch waschen... Beides konnten wir natürlich nicht ausschlagen :-) Wir sind echt Glückspilse!

Am nächsten Morgen ging es frisch gestärkt in 4h bis nach Kaikoura hoch. Eines der Highlights dieser Strecke waren die 'Cathetral Cliffs'. Doch auch allein schon wegen der Straße direkt am Meer entlang lohnte sich der Weg. In Kaikoura, einem kleinen, bunten Städtchen, trafen wir zufällig wieder auf Felix und Jonas. Aufgrund lustiger Reisestories fallen die gemeinsamen Nächte immer recht lange bzw sehr kurz aus :-) 

Theoretisch kann man in Kaikoura Wale beobachten, doch leider liegen die Preise für Rundflüge über unserem Backpackerbudget. 

  Church of the Good Shepherd Lake Tekapo Bank Peninsula Leuchtturm bei Akaroa Cathetral CliffsRobben :-)

Durch das Landesinnere, vorbei an den Hanmer Springs, ging es am nächsten Tag wieder zurück nach Christchurch. 

Um unser letztes Wochenende in Neuseeland gebührend zu feiern, tanzten wir die halbe Nacht in einem Irish Pub mit super live Musik! 

Am Samstag besuchten wir ein Air Force Museum, in dem wir unter anderem Flugzeuge aus dem zweiten Weltkrieg bestaunen durften. Wie ihr vielleicht noch in Erinnerung habt, wurde die Gegend um Christchurch 2010/11 von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Dies sieht man der Stadt auch noch ganz schön an. Überall sind Baustellen und ruinierte Gebäude/ Kirchen. Die 'Containerstadt', welche kurz danach aufgebaut wurde, hat uns ziemlich beeindruckt. Auch der botanische Garten, in dem wir eine Weile die Sonne genossen, ist sehenswert.

  Rainbow

Nach 10 sehr abwechslungsreichen tollen Wochen hieß es am Sonntag dann Abschied nehmen. Da das Wetter in den letzten zwei Wochen sehr verregnet und die Nächte im Auto recht kalt waren, freuten wir uns schon sehr auf das sonnige Fidschi. Nichtsdestotrotz hat uns Neuseeland echt vom Hocker gehauen. Nächstes mal kommen wir zur Snowboardsaison:-) 

 

 

 

 

 

 

 

17April
2014

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen...

Eigentlich sollte man ja aus seinen Fehlern lernen, doch wir haben es tatsächlich geschafft, dass die Autobatterie schlapp machte, während wir im Auto saßen!! :-D 

jump leads? of course NOT

Eine halbe Stunde später düßten wir dann aber  schon weiter über den Haast Pass in Richtung Wanaka. An verschiedenen Lookouts genossen wir die Sicht auf hohe Berge, große Seen und viele schöne Wasserfälle.

Blue Pool Haast Pass Dorothy Falls

Bereits am nächsten Tag hakten wir einen weiteren Punkt unserer Neuseeland To-Do-Liste ab: Canyoning. Mit einem Guide und zwei Asiaten schleppten wir uns samt Ausrüstung (Wetsuit, Klettergurt und Helm) zunächst einen steilen Berg hoch. In einer großen Schlucht ging es wieder nach unten indem wir uns an den Wasserfällen entweder abseilten, hinunter rutschten oder einfach nur in die Tiefe sprangen. War auf jeden Fall ziemlich lustig, doch wir mussten nicht, wie erwartet, unsere Grenzen austesten.

  abseilen springen rutschen

Nachdem es am nächsten Tag den ganzen Morgen durchgeregnet hatte, entschlossen wir uns mittags doch noch zum Rob Roy Glacier zu wandern. Obwohl wir in den letzten Tagen schon zwei Gletscher gesehen hatten, hat sich die dreistündige Wanderung echt gelohnt, denn dieser Gletscher beeindruckte uns aufgrund seiner Lage und Größe am meisten.

Rob Roy Glacier Rob Roy Glacier

Da es Samstagabend war, fuhren wir spontan noch weiter ins nahegelegene Queenstown zum Feiern. Wir sind von dieser Stadt total begeistert, super Bars mit richtig guter Tanzmusik :-) 

Natürlich schauten wir uns die Stadt auch bei Tageslicht an, unter anderem vom Queenstown Hill. 

Am Montag machten wir uns auf zum Routeburn Track, einem von Neuseelands berühmten Great Walks. Schon die einstündige Scenic Route entlang des Lake Wakatipu lohnte sich. Da es eigentlich eine Mehrtageswanderung ist, beschlossen wir nur neun Kilometer bis zu den Routeburn Falls reinzulaufen und dort wieder umzudrehen. Hat sich ader trotzdem gelohnt! 

Queenstown Hill berühmter Fergburger aus Queenstown Routeburn Falls Routeburn Track mal probieren? ;-)

Nahe Queenstown befindet sich Arrowtown, ein sehr charmantes, älteres Goldmienenstädtchen. 

Im Winter kann man in dieser Gegend super Skifahren, da aber leider (!) noch kein Schnee liegt, fuhren wir halt mit dem Van ins Skigebiet hoch, denn von 1300m hat man natürlich eine hammer Aussicht.

  Arrowtown Aussicht vom Skigebiet

Durch Neuseelands größten Nationalpark, dem Fjordland,fuhren wir 90km one way bis in die Milford Sounds zwischen hohen Bergen hindurch, die wegen der unzähligen kleinen Wasserfällen aussahen, als würden sie weinen. Dort waren wir jedoch recht schnell fertig, da wir uns gegen eine Bootstour entschieden hatten. Auf dem Rückweg hüpften wir noch zwei Stunden von Stein zu Stein durch das Gerdrude Valley, bevor wir schließlich den Key Summit (andere Seite des Routeburn Tracks) bestiegen. Leider war das Wetter mal wieder nicht so toll, weswegen die Aussicht dementsprechend beeinträchtigt war.

Fjordland überall kleine Wasserfälle Fjordland Milford Sounds Key Summit 

Das Wetter war auch am Tag darauf richtig mies, weshalb wir abgesehen vom südlichsten Leuchthaus Neuseelands nonstop durch die Catlins bis nach Dunedin durchfuhren.

Nach fast 3 Monaten heimlich auf Campingplätzen duschen dachten wir inzwischen Profis zu sein, doch traurigerweise wurden wir dieses Mal (vor dem Duschen) auf frischer Tat ertappt. Wir hatten nochmal Glück und wurden nur verwarnt, allerdings dürfen wir von nun an auf keinem Holiday Park mehr übernachten, was wir ja aber eh nicht vorhaben. Dieses Risiko wollen wir nicht erneut eingehen, denn eine Anzeige wollen wir uns ersparen. Also musste schnellstmöglich eine neue Duschmöglichkeit her... Deshalb klingelten wir einfach irgendwo und bereits beim zweiten Anlauf hatten wir Erfolg: ein fidschi-tahitisches Pärchen ließ uns warmherzig herein. Nach der Dusche bekamen wir noch eine heiße Schokolade, was zum Knabbern und einen Schlafplatz hätten sie uns sogar auch direkt angeboten :-) 

Dunedins Hauptattraktion ist die Baldwin Street, die steilste Straße der Welt. Wir haben wirklich alles gegeben, doch unser Camper hat es die 31,5% Steigung (17,5°) nicht bis ganz nach oben geschafft :'( 

Hinter Dunedin liegt die schöne Otago Peninsula, auf welcher wir aus nächster Nähe nochmals Robben beobachten konnten.

Baldwin Street, Dunedin so sehen 31,5% Steigung aus sooo süß! :-)

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